Deutsche Erstaufführung: T4. Ophelias Garten

Neele Buchholz ist als Ophelia in dem Theaterstück „T4. Ophelias Garten“ in Berlin zu sehen. Es ist die deutsche Erstaufführung des Dramas von Pietro Floridia in einer Inszenierung von David Stöhr. Das Drama seziert die nationalsozialistische Mordaktion T4, das ist das Verbrechen an psychisch Erkrankten, geistig und körperlich behinderten sowie »rassisch« und sozial unerwünschten Personen.

Zwischen Azaleen und Lilien versucht Ophelia (Neele Buchholz) mithilfe von Krankenschwester Gertrud (Maja Zećo) der Zentrale jener Bürokraten und Ärzte zu entgehen, die in der Tiergartenstraße 4, Berlin, nach ideologischen Maßstäben »ökonomischer Brauchbarkeit« über Leben und Tod entscheiden.

Die Erstaufführung im Berliner Theater unterm Dach findet am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt, dem 27.1.23. Weitere Vorstellungen sind am 28. & 29.1. sowie am 9., 10. & 11.2.23.

In dem Stück wurde Ophelia bisher nur von Menschen ohne Behinderung gespielt. Mit Neele Buchholz wird nun erstmals eine Schauspielerin mit Trisomie 21 die Titelfigur und damit auch ihre erste Hauptrolle übernehmen. Die Inszenierung versteht sich dabei weniger als ein Inklusionstheater, das allzu oft exklusiv bleiben muss, denn als Raum, in dem eine Schauspielerin ihren Traum, selbstbestimmt auf dem ersten Arbeitsmarkt gefragt zu sein, ein Stück mehr verwirklichen kann – alles weitere ist Theater.

Regie: David Stöhr // Dramaturgie: Dirk Brauner // Bühne und Kostüm: Saskia
Göldner // Musik und Komposition: Lasse Winkler // Fotos: Daniela Buchholz // Video:
Florian Baumgarten, Moritz von Dungern
Mit: Neele Buchholz, Maja Zećo, Sandra Bourdonnec

Premiere von „Wunschkind“ auf den 33. Bamberger Kurzfilmtagen

Grace (Neele Buchholz) ist eine junge Mutter mit Down-Syndrom. Mit ihrer anderthalb jährigen Tochter Milla wohnt sie in einer Einrichtung für begleitete Elternschaft. Doch ihr Wunsch allein die Verantwortung für ihre Tochter zu tragen, lässt sie eine riskante Entscheidung treffen.

Premiere hat der Kurzspielfilm von Laura Solbach Ende Januar 2023 auf den 33. Bamberger Kurzfilmtagen im Rahmen des Spielfilm- und Animex-Wettbewerbes. „Wunschkind“ läuft am 26. & 27.01.2023 in der Vorstellung „Jein heißt Jein – Animex 6“. Mehr Infos und Tickets auf der Homepage des Festivals: https://www.bamberger-kurzfilmtage.de/animex-vi-2023

Der Kurzspielfilm ist als Bestandteil der „Offiziellen Auswahl Short Export 2023 – Made in Germany / Soirée Allemande Édition 18“. Mit dem Programm bereisen bis Ende kommenden Jahres herausragende deutsche Kurzfilme die Welt. Mehr Infos: https://ag-kurzfilm.de/de/kurzfilmprogramme/2005.html

Wunschkind
Deutschland 2022 / Spielfilm / 18 Min

Regie: Laura Solbach / Drehbuch: Laura Solbach / Kamera: Claire Jahn / Schnitt: Elisabeth Raßbach / Musik: Martin Rascher

Darsteller: Anne – Karolina Horster / Grace – Neele Buchholz

Produktionsfirma: Leib+Seele Produktionen (DE) / Produzent: Nikolas Jürgens

(Foto: Daniela Buchholz)

Recherche: In meinen Worten und auf meine Art und Weise

Im Rahmen einer Rechercheförderung ist Neele von Oktober bis Dezember 2022 der Frage nachgegangen, was sie bei ihrem Weg in die Selbstständigkeit braucht, um gut arbeiten zu können. Das Rechercheprojekt wurde gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

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„Den Weg will ich gehen“ // Residenz in der Schwankhalle Bremen

Unterschiedlicher könnten drei Tänzerinnen kaum sein: Carolyne Mutua stammt aus Kenia, Magali Sander Fett aus Brasilien und Neele Buchholz aus Bremen. Ihre Hautfarben sind verschieden, ihre Körpergrößen und ihr Alter auch. Eine hat das Down-Syndrom, die andere hat studiert. Die drei Tänzerinnen sind starke Frauen. Aber alle drei sind auf eine besondere Weise benachteiligt in ihren Berufen. Was sie antreibt und zusammenbringt, das ist die Kunst. All die Hindernisse bringen sie nicht davon ab, diesen Weg gehen zu wollen: Sie haben sich als darstellende Künstlerinnen in Deutschland selbstständig gemacht. Sie gehen selbstbestimmt den Weg, den sie gewählt haben.
In der Residenz gehen sie gemeinsam der Frage nach, was sie auf diesem steinigen Weg trennt und eint. Performativ wird das Thema Existenzgründung mit einem künstlerisch-biographischen Ansatz aufgearbeitet. Erlebtes und Emotionales wird besprochen und in Tanz und Performance übersetzt. Das Outcome dieses Projekts wird ein Künstlerisch-biographischer Tanz-Kurzfilm sein. Dieser wird umgesetzt im Rahmen des CLOSEUP-Stipendiums.

Die Residenz findet im Dezember 2022 im tanz_netzwerk_bremen PROFESSIONAL des Landesverbandes Freie Darstellende Künste Bremen e.V. statt. Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz und dem Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen.

Kurzfilm-Premiere im rbb: Unzuverlässige Zeugin

Andrea behauptet, Zeugin eines Verbrechens geworden zu sein. Doch niemand glaubt ihr. Sie muss für ihre Wahrheit kämpfen.

Frauen mit Down-Syndrom werden oft nicht ernst genommen.

Unzuverlässige Zeugin
Kurzfilm Deutschland 2022
 
Andrea (Neele Buchholz)
Ute (Marlene Sophie Haagen)
Sascha (Tobias Brunwinkel)
Herr Junghans (Tonio Schneider) u.a.
 
Musik: Benedict Fuchs
Kamera: Bernhard Mescherowsky
Buch und Regie: Nikolas Jürgens

Sonntag, 04.12.2022 um 01:20 Uhr im rbb oder hier in der Mediathek: https://www.rbb-online.de/film/mediathek/u-v/unzuverlaessige-zeugin.html

DIS-TANZEN-Festival: Endlich wieder Applaus

Neele Buchholz und Magali Sander Fett begeisterten das Publikum auf dem Dis-Tanzen-Festival in Berlin. Das Festival wurde veranstaltet vom Dachverband Tanz. Es ging dort es um den fachlichen Austausch professioneller Tänzer*innen. Neele und Magali zeigten einen Ausschnitt aus ihrem gemeinsamen Duett „Asynchron“. Seit April arbeiten sie an den Themen Tempo und Synchronität. Sie suchen Antworten: Wer folgt wem? Welche Bedeutung hat das Tempo? Wie gehen wir mit Synchronität um? Unterstützt werden die beiden Tänzerinnen vom Bremer Choreografen Tom Bünger. Anne Herzet begleitete während der gesamten Produktionsdauer als tanzpädagogische Assistenz. Die Kostüme entwickelte Katja Fritsche. Die Fotos machte Daniela Buchholz.

Mehr zum Festival www.dis-tanzen.de/foerderung/dis-tanzen-festival

Neele wird für ihr Projekt gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland.

„NEELE POWER“ gewinnt CLOSEUP-Stipendium

Foto: Magdalena Stengel

„Neele ist mutig, weil sie neue Wege geht!“, die Jury des Wettbewerbes CloseUP war „begeistert“. Aus Neeles Weg in die Selbstständig wird eine crossmediale Dokumentation. Das Team „NEELE POWER“ erhält zusammen dafür eine Förderung aus dem Wettbewerb CLOSEUP. Das ist ein Nachwuchsprogramm der nordmedia in Kooperation mit der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa Bremen zur Förderung von Medienformaten. Neben Neele besteht das Team aus Brit Bentzen, Lars Gerhardt und Leon Buchholz.

Mehr dazu auf der Seite von CloseUP: https://www.nordmedia.de/pages/veranstaltungen/closeup_bremen/teams/index.html

Neeles Team dokumentiert ihren Weg und entwickelt eine Plattform, auf der Schritt für Schritt Erklär-Videos veröffentlicht werden. Diese sollen einer breiten Zielgruppe helfen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. (Foto: Magdalena Stengel)

Eldorado KaDeWe – Ab 20. Dezember in der ARD Mediathek

Hedi, Fritzi und Mücke bei den Dreharbeiten in Budapest

Die sechsteilige Serie spielt in Berlin in den 1920ern. Neele ist Mücke Kron, die Schwester von Hedi (Valerie Stoll). Hedi arbeitet als junge Verkäuferin im Kaufhaus des Westens am Wittenbergplatz. Fritzi ( Lia von Blarer) verliebt sich in sie. Das gesellschaftliche Leben in dieser Zeit blüht auf, obwohl man längst die politische Radikalisierung spürt und Probleme wie Inflation den Alltag prägen. Im Berliner Nachtleben zeigen sich Emanzipation und sexuelle Offenheit.

Für Neele waren die 15 Drehtage in Budapest ein großes Abenteuer und gleichzeitig eine enorme künstlerische Herausforderung. Die Rolle Mücke ist ihr wie auf den Leib geschnitten: 100%-gefühlvoll, authentisch und kompromisslos menschlich – so wie Neele ist auch Mücke.

Ab 20. Dezember 2021 kann man die Serie der bekannten deutschen Regisseurin Julia von Heinz in der ARD Mediathek sehen. Am 27. Dezember werden ab 20:15 Uhr alle sechs Episoden für einen Serienmarathon im Ersten gezeigt.

Inklusions-Model für Zalando

Zalandos neue Frühlingskampagne feiert Held*innen unserer Gesellschaft 

Berlin
Mailand
München

AHNMA

Choreografie: Birgit Freitag / Tanz: Neele Buchholz

Premiere: 27.09.2020 in der Schwankhalle Bremen