„Den Weg will ich gehen“ // Residenz in der Schwankhalle Bremen

Unterschiedlicher könnten drei Tänzerinnen kaum sein: Carolyne Mutua stammt aus Kenia, Magali Sander Fett aus Brasilien und Neele Buchholz aus Bremen. Ihre Hautfarben sind verschieden, ihre Körpergrößen und ihr Alter auch. Eine hat das Down-Syndrom, die andere hat studiert. Die drei Tänzerinnen sind starke Frauen. Aber alle drei sind auf eine besondere Weise benachteiligt in ihren Berufen. Was sie antreibt und zusammenbringt, das ist die Kunst. All die Hindernisse bringen sie nicht davon ab, diesen Weg gehen zu wollen: Sie haben sich als darstellende Künstlerinnen in Deutschland selbstständig gemacht. Sie gehen selbstbestimmt den Weg, den sie gewählt haben.
In der Residenz gehen sie gemeinsam der Frage nach, was sie auf diesem steinigen Weg trennt und eint. Performativ wird das Thema Existenzgründung mit einem künstlerisch-biographischen Ansatz aufgearbeitet. Erlebtes und Emotionales wird besprochen und in Tanz und Performance übersetzt. Das Outcome dieses Projekts wird ein Künstlerisch-biographischer Tanz-Kurzfilm sein. Dieser wird umgesetzt im Rahmen des CLOSEUP-Stipendiums.

Die Residenz findet im Dezember 2022 im tanz_netzwerk_bremen PROFESSIONAL des Landesverbandes Freie Darstellende Künste Bremen e.V. statt. Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz und dem Senator für Kultur der Freien Hansestadt Bremen.

Kurzfilm-Premiere im rbb: Unzuverlässige Zeugin

Andrea behauptet, Zeugin eines Verbrechens geworden zu sein. Doch niemand glaubt ihr. Sie muss für ihre Wahrheit kämpfen.

Frauen mit Down-Syndrom werden oft nicht ernst genommen.

Unzuverlässige Zeugin
Kurzfilm Deutschland 2022
 
Andrea (Neele Buchholz)
Ute (Marlene Sophie Haagen)
Sascha (Tobias Brunwinkel)
Herr Junghans (Tonio Schneider) u.a.
 
Musik: Benedict Fuchs
Kamera: Bernhard Mescherowsky
Buch und Regie: Nikolas Jürgens

Sonntag, 04.12.2022 um 01:20 Uhr im rbb oder hier in der Mediathek: https://www.rbb-online.de/film/mediathek/u-v/unzuverlaessige-zeugin.html

Mit dem Duett „Asynchron“ auf dem DIS-TANZEN-Festival im Berlin

Neele Buchholz und Magali Sander Fett begeisterten das Publikum auf dem Dis-Tanzen-Festival in Berlin. Das Festival wurde veranstaltet vom Dachverband Tanz. Es ging dort es um den fachlichen Austausch professioneller Tänzer*innen. Neele und Magali zeigten einen Ausschnitt aus ihrem gemeinsamen Duett „Asynchron“. Seit April arbeiten sie an den Themen Tempo und Synchronität. Sie suchen Antworten: Wer folgt wem? Welche Bedeutung hat das Tempo? Wie gehen wir mit Synchronität um? Unterstützt werden die beiden Tänzerinnen vom Bremer Choreografen Tom Bünger. Anne Herzet begleitete während der gesamten Produktionsdauer als tanzpädagogische Assistenz. Die Kostüme entwickelte Katja Fritsche. Die Fotos machte Daniela Buchholz.

Mehr zum Festival www.dis-tanzen.de/foerderung/dis-tanzen-festival

Neele wird für ihr Projekt gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland.

„NEELE POWER“ gewinnt CLOSEUP-Stipendium

Foto: Magdalena Stengel

„Neele ist mutig, weil sie neue Wege geht!“, die Jury des Wettbewerbes CloseUP war „begeistert“. Aus Neeles Weg in die Selbstständig wird eine crossmediale Dokumentation. Das Team „NEELE POWER“ erhält zusammen dafür eine Förderung aus dem Wettbewerb CLOSEUP. Das ist ein Nachwuchsprogramm der nordmedia in Kooperation mit der Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa Bremen zur Förderung von Medienformaten. Neben Neele besteht das Team aus Brit Bentzen, Lars Gerhardt und Leon Buchholz.

Mehr dazu auf der Seite von CloseUP: https://www.nordmedia.de/pages/veranstaltungen/closeup_bremen/teams/index.html

Neeles Team dokumentiert ihren Weg und entwickelt eine Plattform, auf der Schritt für Schritt Erklär-Videos veröffentlicht werden. Diese sollen einer breiten Zielgruppe helfen, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. (Foto: Magdalena Stengel)

Eldorado KaDeWe – Ab 20. Dezember in der ARD Mediathek

Hedi, Fritzi und Mücke bei den Dreharbeiten in Budapest

Die sechsteilige Serie spielt in Berlin in den 1920ern. Neele ist Mücke Kron, die Schwester von Hedi (Valerie Stoll). Hedi arbeitet als junge Verkäuferin im Kaufhaus des Westens am Wittenbergplatz. Fritzi ( Lia von Blarer) verliebt sich in sie. Das gesellschaftliche Leben in dieser Zeit blüht auf, obwohl man längst die politische Radikalisierung spürt und Probleme wie Inflation den Alltag prägen. Im Berliner Nachtleben zeigen sich Emanzipation und sexuelle Offenheit.

Für Neele waren die 15 Drehtage in Budapest ein großes Abenteuer und gleichzeitig eine enorme künstlerische Herausforderung. Die Rolle Mücke ist ihr wie auf den Leib geschnitten: 100%-gefühlvoll, authentisch und kompromisslos menschlich – so wie Neele ist auch Mücke.

Ab 20. Dezember 2021 kann man die Serie der bekannten deutschen Regisseurin Julia von Heinz in der ARD Mediathek sehen. Am 27. Dezember werden ab 20:15 Uhr alle sechs Episoden für einen Serienmarathon im Ersten gezeigt.

Inklusions-Model für Zalando

Zalandos neue Frühlingskampagne feiert Held*innen unserer Gesellschaft 

Berlin
Mailand
München

AHNMA

Choreografie: Birgit Freitag / Tanz: Neele Buchholz

Premiere: 27.09.2020 in der Schwankhalle Bremen

Ich war einmal, nun bin ich

Premiere am 13.11.2019 im Theater Thikwa im Rahmen von NO LIMITS

touch me

Tanz/Choreografie/Entwicklung: Neele Buchholz, Corinna Mindt, Oskar Spatz

Premiere 17. 11. 2018, Schwankhalle Bremen

Fotos: Daniela Buchholz

Premiere des Kinofilms Simpel