the woman in me – Ein Tanztheater für zwei Frauen

Die Tänzerin, Choreografin und Produzentin Susanna Curtis aus Nürnberg und Neele haben bereits im Frühjahr 2023 zum Thema Frausein geforscht, sich kennengelernt und vieles ausprobiert. Aus der Zusammenarbeit der beiden sehr verschiedenen Protagonistinnen ist nun nach Probenblöcken in Bremen und Nürnberg das Tanztheaterstück „the women in me“. Premiere feiern sie am 3. Mai 2024 in der Tafelhalle Nürnberg.

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„T4. Ophelias Garten“ in Bremen

Endlich spiele ich in meiner Heimatstadt! Am 26./27./28.01.24 gastieren wir mit unserem Theaterstück in Bremen. Jeweils um 19:00 Uhr spielen wir im Zentrum für Kunst im Tabakquartier (zentrum-fuer-kunst.de). Am Freitag und Samstag gibt es nach den Aufführungen Podiumsgespräche, wobei eines in einfacher Sprache ist. Tickets gibt es im Vorverkauf bei Nordwestticket. Ein großer Dank geht an den Bremer Landesbehindertenbeauftragten und sein Team, ohne deren Engagement das Gastspiel nicht möglich gewesen wäre.

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Tanzdialoge „Darf ich bitten?“

Neele und Anne (Assistentin), es fehlt: Fanny
Neele und Anne (Assistentin), es fehlt: Fanny 😉

Das Format TanzDialoge besteht seit 2020 und ist eine Plattform für die künstlerische Auseinandersetzung und den Austausch von freien Tanzschaffenden in Bremen. Meine Bewerbung ist genommen worden und ich bin dieses Jahr als eine von fünf Bremer Tänzer:innen dabei. Mit Paula Pröbrock aus Berlin erarbeite ich eine Woche lang eine Choreo. Das ist aufregend, weil wir uns nicht kennen. Unterstützt werde ich von meinen Assistentinnen Fanny Altmann und Anne Herzet. Wir proben im Zentrum für Kunst.

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Kollegin mit Down-Syndrom, na und? – Workshop / B.A.L.L. 2023

Im Rahmen des zweiten Bundesweiten Artist Labor der Labore – kurz B.A.L.L. – am 20. & 21. Oktober 2023 auf Kampnagel in Hamburg biete ich einen Workshop an: In diesem Workshop erzählt die Tänzerin und Schauspielerin Neele Buchholz aus ihrem Alltag als Künstlerin. Neele hat das Down-Syndrom und ist seit knapp zwei Jahren selbständig in der Darstellenden Kunst. Neele beschreibt sich selbst als Inklusionsexpertin und gibt einen Einblick, wie sie sich in ihrem Arbeitsalltag in der Darstellenden Kunst zurechtfindet. Diese Themen sollen im Workshop auch in einem Gruppengespräch Platz finden.

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Auftritt in Sarajevo / MESS Festival

In dem Theaterstück T4. Ophelias Garten spiele ich die Ophelia. Maja Zećo spielt die Krankenschwester Gertrud. Maja kommt ursprünglich aus Bosnien-Herzegowina und ist dort eine bekannte Schauspielerin. Nun hat uns das große MESS-Festival zu einem Gastspiel eingeladen. Das Gastspiel findet am 7. Oktober um 18:00 Uhr im Theater SARTR in Sarajevo statt und wird vom Goethe-Institut aus Mitteln des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland sowie von der TuWas-Stiftung für Gemeinsinn gefördert. Hier gibt es mehr Infos: https://www.goethe.de/ins/ba/de/ver.cfm?event_id=25058700

Showing: Mein Kopf, mein Herz, meine Welt

Im Sommer 2023 habe ich performativ zu dem Thema „Mein Kopf, mein Herz, meine Welt“ gearbeitet. Ich habe mit Tom Bünger recherchiert und Anne Herzet war meine Assistentin. Ich habe wichtige Themen gesammelt, auch anhand der von mir selbst verfassten Texte: Arbeit, Disney, Haarreifen, Down-Syndrom, (Wahre) Liebe, (Regenbogen)farben, Blumen. Wir haben zu meiner Lieblingsmusik tänzerisch improvisiert, zum Beispiel gespiegelt: Tom schlüpft in meine Rolle.

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Freiberufliche Künstler:innen mit Behinderung gesucht

Gibt es andere selbstständige Tänzerinnen und Schauspielerinnen mit sogenannter geistiger Behinderung in Deutschland? Ich möchte mit meiner Recherche auf die Suche gehen.

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„Die unvergleichliche Neele Buchholz“

der Freitag – Ausgabe 06/2023

Mit starken Worten über Neele beginnt die Rezension zu T4. Ophelias Garten in der Printausgabe von der Freitag: „Hauptdarstellerin Neele Buchholz brilliert“ heißt es dort. „…da hat eine mit vollem Körpereinsatz arbeitende Schauspielerin ihre Rolle gefunden. Sie tanzt und spielt, lacht und grimassiert, als ginge es wirklich um ihr Leben.“

der Freitag-Autorin Ulrike Baureithel saß am Premierenwochenende selbst im Publikum und schreibt weiter: „Dabei setzt die Inszenierung … auf Shakespeare’sche Theatermetaphern, die durch die sparsame Ausstattung durch Saskia Göldner und die Musik von Lasse Winkler – und die unvergleichliche Neele Buchholz – noch verstärkt werden. Sie bewirken eine Atmosphäre der betroffenen Beklemmung, die den Zuschauerraum zum Knistern bringt.“

Hier geht es zum Artikel der Digitalausgabe: https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/t4-ophelias-garten-in-berlin-die-euthanasie-morde-der-nazis-auf-der-buehne

Fünf der sechs Vorstellungen im Theater unterm Dach waren ausverkauft.

Weitere Kritiken zu dem Theaterstück

taz, 31. 1. 2023 „Die Anrührung, die in dieser Szene steckt, erreicht nicht nur Gertrud, sondern auch das Publikum.“ https://taz.de/Theaterstueck-ueber-NS-Mordaktion/!5909057/

Deutsche Erstaufführung: T4. Ophelias Garten

Neele Buchholz ist als Ophelia in dem Theaterstück „T4. Ophelias Garten“ in Berlin zu sehen. Es ist die deutsche Erstaufführung des Dramas von Pietro Floridia in einer Inszenierung von David Stöhr. Das Drama seziert die nationalsozialistische Mordaktion T4, das ist das Verbrechen an psychisch Erkrankten, geistig und körperlich behinderten sowie »rassisch« und sozial unerwünschten Personen.

Zwischen Azaleen und Lilien versucht Ophelia (Neele Buchholz) mithilfe von Krankenschwester Gertrud (Maja Zećo) der Zentrale jener Bürokraten und Ärzte zu entgehen, die in der Tiergartenstraße 4, Berlin, nach ideologischen Maßstäben »ökonomischer Brauchbarkeit« über Leben und Tod entscheiden.

Die Erstaufführung im Berliner Theater unterm Dach findet am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus statt, dem 27.1.23. Weitere Vorstellungen sind am 28. & 29.1. sowie am 9., 10. & 11.2.23.

In dem Stück wurde Ophelia bisher nur von Menschen ohne Behinderung gespielt. Mit Neele Buchholz wird nun erstmals eine Schauspielerin mit Trisomie 21 die Titelfigur und damit auch ihre erste Hauptrolle übernehmen. Die Inszenierung versteht sich dabei weniger als ein Inklusionstheater, das allzu oft exklusiv bleiben muss, denn als Raum, in dem eine Schauspielerin ihren Traum, selbstbestimmt auf dem ersten Arbeitsmarkt gefragt zu sein, ein Stück mehr verwirklichen kann – alles weitere ist Theater.

Regie: David Stöhr // Dramaturgie: Dirk Brauner // Bühne und Kostüm: Saskia
Göldner // Musik und Komposition: Lasse Winkler // Fotos: Daniela Buchholz // Video:
Florian Baumgarten, Moritz von Dungern
Mit: Neele Buchholz, Maja Zećo, Sandra Bourdonnec

Premiere von „Wunschkind“ auf den 33. Bamberger Kurzfilmtagen

Grace (Neele Buchholz) ist eine junge Mutter mit Down-Syndrom. Mit ihrer anderthalb jährigen Tochter Milla wohnt sie in einer Einrichtung für begleitete Elternschaft. Doch ihr Wunsch allein die Verantwortung für ihre Tochter zu tragen, lässt sie eine riskante Entscheidung treffen.

Premiere hat der Kurzspielfilm von Laura Solbach Ende Januar 2023 auf den 33. Bamberger Kurzfilmtagen im Rahmen des Spielfilm- und Animex-Wettbewerbes. „Wunschkind“ läuft am 26. & 27.01.2023 in der Vorstellung „Jein heißt Jein – Animex 6“. Mehr Infos und Tickets auf der Homepage des Festivals: https://www.bamberger-kurzfilmtage.de/animex-vi-2023

Der Kurzspielfilm ist als Bestandteil der „Offiziellen Auswahl Short Export 2023 – Made in Germany / Soirée Allemande Édition 18“. Mit dem Programm bereisen bis Ende kommenden Jahres herausragende deutsche Kurzfilme die Welt. Mehr Infos: https://ag-kurzfilm.de/de/kurzfilmprogramme/2005.html

Wunschkind
Deutschland 2022 / Spielfilm / 18 Min

Regie: Laura Solbach / Drehbuch: Laura Solbach / Kamera: Claire Jahn / Schnitt: Elisabeth Raßbach / Musik: Martin Rascher

Darsteller: Anne – Karolina Horster / Grace – Neele Buchholz

Produktionsfirma: Leib+Seele Produktionen (DE) / Produzent: Nikolas Jürgens

(Foto: Daniela Buchholz)